Freisprechungsfeier 2014

(Rückschau, 08.10.2014)

41 junge Handwerker bekommen Ihre Gesellenbriefe und Zeugnisse

Die Freisprechungfeier - jedes Jahr ein Pflichttermin für Politik und Wirtschaft: Alt-Landrat Hans-Jörg Christmann, Landrat Stefan Löwl, Kreishandwerksmeister Ulrich Dachs und OB Florian Hartmann.OB Florian Hartmann (links) im Gespräch mit den Schulleitern der Staatlichen Berufsschule Dachau, Nikolaus-Lehner-Schule, Herrn Johannes Sommerer (rechts) und seinem Vertreter, Herrn Wolfgang Schwarzenberger (Mitte).Schon bewährt hat sich die Moderation der Veranstaltung durch Matthias Koch (Rundfunkmoderator), der heuer zum siebten Mal in gewohnter Weise ganz locker, mit einigem Witz und viel Charme durch den Abend führte.Der Saal im Ludwig-Thoma-Haus war gut gefüllt - in der ersten Reihen fanden sich Geehrte und Ehrende.Begrüßung der Gäste dieses besonderen Abends im Ludwig-Thoma-Haus durch Kreishandwerksmeister Ulrich Dachs. Motto des Abends: Ihr habt was d’raufLandrat Stefan Löwl würdigte die Bedeutung des Handwerks für den Landkreis Dachau, betonte aber auch, die Politik müsse die Rahmenbedingungen für das Handwerk verbessern.Oberbürgermeister Florian Hartmann würdigte die Leistungen der jungen Handwerker, die „…das Fundament für ihre Zukunft und ihr Berufsleben selbst gegossen haben - ihr ganz eigenes Gesellenstück…“ .Ulrich Dachs ehrt die Oberstudiendirektorin und Schulleiterin der Berufsschule Freising, Frau Elfriede Moser, für ihr besonderes Engagement in der Berufsausbildung.Launiges Interview durch Matthias Koch mit Christoph Wagner (3. Lehrjahr im Metzgerhandwerk), der „Junggesellin“ Lisa Jocher (Schreiner) und der Bäckermeisterin Nicole Schön.Wolfgang Reischl, Obermeister des Bauhandwerks bei der Verleihung der Urkunden an die frischgebackenen Maurergesellen.Vier junge Frisör-Gesellinnen können sich über ihre Urkunden freuen.Ulrich Dachs, Kreishandwerks- und Obermeister, präsentiert sich stolz mit den 14 Absolventen der Schreinerinnung.Obermeister Werner Braun mit je fünf frischgebackenen Metzgergesellen und Metzgereifachverkäufern und -verkäuferinnen.Die Innungsbesten der diesjährigen Gesellenprüfung der Kreishandwerkerschaft Dachau. Mit im Bild der eine oder andere Innungsmeister oder Lehrherr.Ehrenkreishandwerksmeisterin Irmgard Hetzinger-Heinrici lobt alle jungen Handwerker, die mit ihrer Arbeit Tradition und Moderne vereinen, als selbstbewusste und leistungsorientierte Macher.Der Hermann-Huber-Gedächtnispreis war heuer fest in Metzgerhand. Irmgard Hetzinger-Heinrici und Ulrich Dachs freuen sich mit Maria Geißler (1. Preis), Hermann Eberle (2.) und Elisabeth Eberle (3.)Moderator Matthias Koch und Bäckermeisterin Nicole Schön bei der Verlosung.Matthias Koch überreicht Stefan Harrer seinen Preis.

Das Motto des Abends:
Handwerk, das begeistert

Dachau 23. September 2014: Die diesjährige Freisprechungsfeier im Ludwig-Thoma-Haus stellte Kreishandwerksmeister Ulrich Dachs unter das Motto: Handwerk, das begeistert. 41 junge Frauen und Männer wurden dieses Jahr von ihren Pflichten als Auszubildende freigesprochen und erhielten in feierlichem Rahmen ihre Gesellenbriefe und Urkunden.

Die größte Gruppe mit 14 Freizusprechenden stellten heuer die Schreiner, gefolgt von der Metzgerinnung, die mit je fünf Metzgergesellen und -fachverkäufern die zweite Position belegte - bemerkenswert, wie zu fortgeschrittener Stunde Ehrenkreishandwerksmeisterin Irmgard Hetzinger-Heinrici noch betonen wird, da das Metzgergewerbe jahrelang als „…Stiefkind des Handwerks“ galt. Das Bauwesen mit acht Gesellen stellte zugleich auch zwei der Innungsbesten. Mit ebenso zwei Innungsbesten hat Rainer Horn, Obermeister des Friseurhandwerks, dieses Jahr sechs jungen Frauen, den Gesellenbrief überreicht. Die Bäckerinnung konnte heuer einen Bäcker, eine Bäckerin und eine Bäckereifachverkäuferin mit Urkunde ins Berufsleben entlassen.

Auch wenn viele ihr Berufsleben vielleicht mit einem Praktikum begannen und noch nicht so recht wussten, was sie erwarte, so Ulrich Dachs, haben sich dennoch alle heute Freizusprechenden für einen Handwerksberuf entschieden und dabei täglich - über Jahre hinweg - neue Kompetenzen erworben. Ihre Kreativität, ihr Geschick und ihr Ideenreichtum mündeten in einer spürbaren Leidenschaft zu ihrem Beruf.

„Ihr habt es drauf!“, so Ulrich Dachs weiter in seiner Begrüßungsansprache - nach drei Jahren könne man das sagen. „Ihr sät Begeisterung und ihr werdet Begeisterung ernten! Der erste Abschnitt ist geschafft und darauf könnt Ihr zu recht stolz sein. Ihr seid die Zukunft des Handwerks. Darüber hinaus aber habt Ihr Verantwortung und müsst Euch auf ein lebenslanges Lernen einstellen, um für den Bestand einer gesunden Gesellschaft und den Erhalt des Handwerks gerüstet zu sein“.

Ulrich Dachs dankte auch im Namen aller jungen Handwerker deren Umfeld - den Eltern, Großeltern, Geschwistern, Freunden, Lehrern und Ausbildern - die durch ihr Engagement und ihren Beistand das Gelingen und den Erfolg oft erst ermöglichten.

Er forderte die Junggesellinnen und -gesellen auf, nicht stehen zu bleiben, sondern weiter am eigenen Projekt zu arbeiten, den Meisterbrief zu machen und ein eigenes Unternehmen zu gründen oder zu übernehmen.

Landrat Stefan Löwl würdigte die Leistungen der jungen Gesellinnen und Gesellen, indem er die Bedeutung des Handwerks für den Landkreis hervorhub und unterstrich, auch und gerade die Politik müsse in die Pflicht genommen werden und dafür sorgen, die Rahmenbedingungen für das Handwerk zu verbessern.

Gute Wünsche für eine erfolgreiche Zukunft richtete Oberbürgermeister Florian Hartmann an die jungen Handwerker. Er betonte, wie wichtig die Wertschätzung und Unterstützung durch die Familie, Freunde, Kollegen und die Politik sei. Er würdigte die Leistungen der Absolventen mit den Worten: „Sie haben das Fundament für Ihr Berufsleben selbst gegossen - das ist Ihr ganz persönliches Gesellenstück…“ und er wünschte allen, sie mögen viel Freude in ihrem Beruf finden, denn das sei die Vorraussetzung für persönliche Zufriedenheit.

Im Anschluss ehrte Ulrich Dachs die Schulleiterin der Berufsschule Freising, Elfriede Moser, selbst Lehrkraft mit der Fächerverbindung Ernährungswissenschaft und Sozialkunde, für ihr besonderes Engagement und ihre Verdienste in der Berufsausbildung junger Menschen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete nach Ehrung der 12 Innungsbesten die Verleihung des Hermann-Huber-Gedächtnis-Preises durch Ehrenkreishandwerksmeisterin Irmgard Hetzinger-Heinrici an drei Metzgergesellen. Das sei, wie sie in ihrer Ansprachen betonte, besonders bemerkenswert, weil gerade das Metzgergewerbe jahrelang als Stiefkind des Handwerks galt. Die diesjährigen Gewinner sind Hermann Eberle (Metzger, 3. Preis), Elisabeth Eberle, (Fachverkäuferin Fleischerei, 2. Preis), beide Metzgerei Hermann Eberle, Karlsfeld, und Maria Geißler (1. Preis, Fachverkäuferin Fleischerei, aus dem Ausbildungsbetrieb Jürgen Kleber, Petershausen).

Ilona Kocksch

 

Innungsbeste:

Bau:
Martin Finkenzeller (Michael Gailer, Altomünster)
Stefan Harrer (A. Stichelmeyer, Pasenbach)


Friseure:
Clarissa von Kummant (Rizzo Masters of Hair, Dachau)
Denise Tschiesche (Sally’s Cut and Nail Studio, Pasenbach)


Metzger:
Hermann Eberle (Hermann Eberle, Karlsfeld)


Metzgereifachverkäuferin:
Maria Geißler (Jürgen Kleber, Petershausen)


Prüfungsbeste:

Schreiner:
Maximilian Ruhland (Ruhland, Karlsfeld)
Lisa Jocher (Christian Schirmer, Röhrmoos)
Robin Wunderlich (3. Platz und gute Form; Märkl Möbelwerkstätte, Dachau)


Preisträger des Hermann-Huber-Gedächtnispreises 2014
Maria Geißler, Fleischerei-Fachverkäuferin, LMH (Jürgen Kleber, Petershausen)
Elisabeth Eberle, Fleischerei-Fachverkäuferin, LMH (Hermann Eberle, Karlsfeld)
Hermann Eberle, Metzger (Hermann Eberle, Karlsfeld)

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