Freisprechungsfeier 2016

(Rückschau, 04.10.2016)

Rückblick mit Diashow

 

Unter dem Motto: Stolz – Elternstolz, Stolz auf die eigenen Leistungen, Stolz auf ein Handwerk...

...ehrte Kreishandwerksmeister Ulrich Dachs die diesjährigen Absolventen der Handwerksberufe. Er brachte damit zum Ausdruck, dass manche derer, die heute auf eine dreijährige, erfolgreich abgeschlossene  Berufsausbildung zurückblicken können, vielleicht nicht von Anfang an wussten, was auf sie zukommt.

Aber alle brachten bestimmte Talente mit, hatten Visionen und Vorstellungen von ihrer Zukunft. Eltern, Lehrer und Freunde haben sie begleitet und dabei unterstützt, eine Entscheidung zu finden, einen Beruf zu wählen, sich auf eine Ausbildung einzulassen, durchzuhalten und sie zu einem guten Abschluss zu bringen.

Manche haben dabei ihre ersten Schritte mit einem Praktikum begonnen, wo sie zum ersten Mal eine Werkstatt oder einen Laden aus Sicht des Handwerkers kennenlernten. Sie haben ihren künftigen Kollegen über die Schulter geschaut und durften selbst Hand anlegen, haben vielleicht zum ersten Mal selbst gearbeitet.

Wie klug diese Entscheidung für einen Handwerksberuf war, zeigt sich darin, dass alle Absolventen sich für den zweitwichtigsten Wirtschaftszweig in Deutschland, in Bayern und im Landkreis Dachau entschieden haben.
Ein kleines Zahlenbeispiel belegt: 2750 Betriebe – 20 Prozent der Arbeiter und Arbeiterinnen – erwirtschaften mehr als eine Milliarde Euro. Der Ausbildungsanteil aller Azubis mit 43 Prozent liegt nicht nur bayernweit an zweiter Stelle.

Mit dem Zuruf: Ihr habt täglich, wöchentlich, ja monatlich Kompetenzen erworben, Euer Gefühl, Eure Kreativität, Euer Geschick und Euren Ideenreichtum sowie Eure Leidenschaft zum Beruf weiterentwickelt. Ihr wurdet in einem Team gebraucht, habt etwas gebaut, geformt und produziert und damit Menschen glücklich gemacht, ließ Ulrich Dachs alle Absolventen wissen: Ihr habt es drauf, Ihr könnt stolz sein auf Euch und auf das, was Ihr erreicht habt. Euer Stolz und Eure Begeisterung sollen der Funke sein, der überspringt.
Ihr jungen Gesellinnen und Gesellen seid unsere Zukunft.

Stolz sollen aber auch und vor allem die Eltern der jungen Gesellinnen und Gesellen empfinden, so Ulrich Dachs, die vielleicht zuerst für Ihre Kinder ein Studium aufgrund des familiären Umfelds erwarteten. Er möchte damit mancherorts ein Umdenken anstoßen. Nicht nur ein großer Fachkräftemangel im Handwerk, auch die damit einhergehenden Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten sprechen für eine Ausbildung im Handwerk. Es ist nicht nur in der ganzen Welt präsent, das Erlernte ist auch weltweit über alle Landesgrenzen hinweg kompatibel.

Dennoch, die einmal geernteten Lorbeeren mögen nicht zum Verweilen verleiten – sie stehen vielmehr für die  Herausforderung eines lebenslangen Lernens, für Verantwortung und Vorbild.

Stolz und Achtung bringt Ulrich Dachs auch für die Betriebe zum Ausdruck, die eine Ausbildung nicht nur als Kostenstelle sehen, sondern als Investition in ihre eigene Zukunft, als Erhalt und Bestand des eignen Betriebes, des Handwerks, einer gesunden und nachhaltigen Gesellschaft.
Er sagt: “Nur wer selbst ausbildet, hat ein Anrecht auf Facharbeiter“. Und dabei müssen die Betriebe eben in Vorleistung gehen.

Ebenso nimmt er die Verbraucher in die Pflicht: Das Handwerk braucht sie. Eine Vielfalt an gesunden Produkten z. B. beim Bäcker oder Metzger kann nur durch bewusstes Kaufverhalten vor Ort gewährleistet werden.

Ilona Kocksch

 

Die Innungsbesten 2016

Bau:
Valentin Hirner (Albert Diepold, Dachau)
Sven Gründl (Keimel-Schilling GmbH, Markt Indersdorf)
Martin Habla (Keimel-Schilling GmbH, Markt Indersdorf)

Friseure:
Theresa Burghart (Lill and Lill Hair- & Bodyconcept, Dachau)

Schreiner:
Martin Rolletschek (Möbelwerkstätte Märkl, Dachau)
Anna Huber (Benno Huber, Petershausen)

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