Handwerkerempfang 2022

(Rückschau, 05.05.2022)

Bei unserem letzten Handwerkerempfang im Januar 2020 hat niemand gedacht, dass  mehr als zwei Jahre bis zum nächsten Empfang der Kreishandwerkerschaft ins Land ziehen müssten. Nun endlich konnte das Handwerk wieder zum gemeinsamen Austausch einladen -  deutlich später im Jahr als gewohnt und an anderer Stelle, nämlich im Ludwig-Thoma-Haus.

In Vertretung der örtlichen Banken begrüßte Herr Johann Schöpfel, Vorstandsmitglied der Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG, die Gäste und wies in seiner Rede auf die lange Geschichte seiner Bank hin - die übrigens damals von Handwerkern gegründet wurde. Von Menschen, die anpacken konnten und wollten. Und genau darin sieht Herr Schöpfel eine Chance für die Zukunft - wir müssen wieder mehr anpacken und handeln und weniger zögern und zaudern.

Herr Landrat Löwl lenkte sein Augenmerk neben der allgemeinen Situation auch auf die Probleme die uns nicht erst in den letzten beiden Jahren begleiten, wie Klimawandel und Fachkräftemangel. Diese und andere Probleme liesen sich nicht alleine lösen - gemeinschaftliches Handeln und ergreifen der Möglichkeiten, z.B. in der Ausbildungsförderung, sei von Nöten. 

Mit den Veränderungen, verursacht durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine, hatte Anfang 2020 niemand gerechnet. So brachte der Oberbürgermeister der Stadt Dachau, Herr Florian Hartmann, eine gute alte Tradition unseres Empfangs in Erinnerung - die Glücksbringer der Kaminkehrerinnung. Seine Sammlung der letzten Jahre hatte er dabei, um allen Anwesenden angesichts der schwierigen Lage Glück zu wünschen.

Der Kreishandwerksmeister Ulrich Dachs nutzte Handpuppen für seine Botschaft und rief auf: "Schluss mit dem Jammerlappendasein - lasst uns die Situation annehmen und mit Engergie und Tatendrang nach vorne blicken!"

Im Anschluss an die Grußworte ließ die Wirtschaftspsychologin, Mentorin und Referentin der Hanns-Seidel-Stiftung das Publikum an ihren Gedanken zur jetzigen Situation teilhaben. Wie kam es zu dieser Situation? Wie nehmen wir die Situation wahr und welche Möglichkeiten hat jeder einzelne genau darin anzusetzen, um nicht in den Sog von Falschnachrichten, allgemeiner Panik u.ä. zu verfallen: an seiner persönlichen Wahrnehmung. Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sich selbst und der Welt gegenüber seien jetzt wichtiger als je zuvor, um die persönliche Resilienz zu stärken. 

Eine weitere Tradition konnten wir fortführen - die Ehrung der JungmeisterInnen mit einem mit 500,00 € dotieren Stipendium. Aus den Jahren 2020 und 2021 konnten wir neun Jungmeisterinnen, die bei der Verleihung der Meisterurkunde aufgrund ihrer besonders guten Leistungen auch eine Ehrenurkunder erhalten hatten, einladen. Gemeinsam mit Herrn Direktor Hermann Krenn verlieh Herr Dachs an die fünf anwesenden Jungemeisterinnen und Jungmeister das Meisterstipendium der Kreishandwerkerschaft Dachau.

Zuletzt ludt Herr Dachs die Gäste zum Stehempfang ein.

 

 

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